Anmeldung und Ablauf

Rufen Sie mich an, wenn Sie einen Termin für ein Erstgespräch wünschen. Zum Erstgespräch müssen Sie lediglich die Krankenversichertenkarte Ihres Kindes mitbringen.

Bevor eine Psychotherapie durchgeführt werden kann, werde ich mit Ihnen und Ihrem Kind einige "Kennlerntermine" vereinbaren. Im gemeinsamen Gespräch werde ich mir zunächst ein genaues Bild über Art und Umfang der Auffälligkeiten, der lebensgeschichtlichen Entwicklung und der aktuellen Lebenssituation Ihres Kindes machen sowie notwendige psychologische Untersuchungen durchführen. Auch sollte zunächst durch eine zusätzliche ärztliche Abklärung ausgeschlossen werden, dass die Probleme organischer Ursache sind. Sollte eine Therapie erforderlich sein, so werden die konkreten Therapieziele gemeinsam festgelegt und das Behandlungsvorgehen von mir ausführlich erläutert.

Nach den Kennlernterminen und noch vor dem eigentlichen Behandlungsbeginn muss zunächst ein Antrag auf Übernahme der Behandlungskosten bei der zuständigen Krankenkasse gestellt und die Bewilligung abgewartet werden. Die Krankenkasse bewilligt immer nur eine bestimmte Anzahl von Sitzungen. Manchmal reichen schon weniger als 25 Sitzungen zur Bewältigung der Probleme aus. Es kann aber auch sein, dass eine sogenannte Langzeittherapie erforderlich ist. In diesem Fall werden zunächst bis zu 45 Behandlungsstunden bewilligt. Bei Bedarf kann die Therapie verlängert werden. Die Sitzungen finden in der Regel wöchentlich zu einem fest vereinbarten Termin statt und dauern jeweils 50 Minuten.

Je jünger ein Kind ist, desto wichtiger ist die aktive Mitarbeit der Eltern. Zusätzlich zu den Terminen mit ihrem Kind werde ich daher auch mit Ihnen Gesprächstermine vereinbaren. In der Regel finden die begleitenden Elterngespräche in monatlichem Abstand statt. Bei jüngeren Kindern oder besonderen Problemen können aber auch kürzere Abstände erforderlich sei. Bei älteren Jugendliche und jungen Erwachsenen spielt die Einbeziehung der Eltern eine zunehmend untergeordnete Rolle und mitunter kann hierauf auch gänzlich verzichtet werden. Zwar besteht erst ab dem vollendeten vierzehnten Lebensjahr eine gesetzliche Schweigepflicht auch gegenüber den Erziehungsberechtigten, doch ist es grundsätzlich sinnvoll auch bei jüngeren Kindern das Vertrauensverhältnis zu wahren.